Genres. Was ist ...?

A


Alternative

Alternative ist ein musikalischer Sammelbegriff, der seit dem Ende der 1970er Jahren in den USA für Underground- und Independent-Musik genutzt wurde und in den 1990er Jahren als Abgrenzung zum damaligen Mainstream populär wurde. Bekannte Vertreter sind R.E.M., Björk oder U2. Somit vereint Alternative jedes Genre, wenn die Definition gegeben ist. Z. B. Alternative Rock, Folk, Metal und so weiter.



Ambient

Stil der Elektronischen Musik. Bekanntester Vertreter ist Brian Eno (Roxy Music). Entwickelt als Hintergrundmusik für Geschäfte, Fahrstuhl oder Flughäfen. Bevorzugt werden warme, sphärische und langezogene Töne. Rhythmus und Perkussion sind im Hintergrund oder gar nicht vorhanden. Die Stücke sind eher langsam und gehen ineinander über. Ein Nebenstil ist Dark-Ambient, um melancholische, düstere Stimmungen zu erzeugen. Wie immer: Die Übergänge innerhalb eines Genres und anderer Genres sind fließend. Vertreter: Brian Eno, The Orb, Carbon Based Lifeforms.

B


Blues

Der Blues entstand in den USA in der Afro-Amerikanischen Gemeinden zunächst nur Vocal, später auch mit Instrumenten. Blues lässt sich seit Ende der 1790er Jahre (Sklavenzeit) vermehrt feststellen. Eigentlich fast jede “moderne Musik” beruht auf den Blues, der selbst inzwischen stark diversifiziert ist. Chicago Blues, Country Blues, Southern Blues, New Orleans Blues und,z. B. Stoner Blues. Aus dem Blues  enstanden der Rock’n’Roll, Rock, Hard und Bluesrock, Metal, Pop, Punk, Soul, Funk – jedes Genre selbst unterteilt in fast nicht mehr zählbare Sub-Genres.
Der Blues selbst erzählt häufig von der Härte des Lebens, ist eher melancholisch. Er hat einen erdigen Sound, ich muss da einfach immer mit wippen. Vertreter: Muddy Blues, B. B. King, John Lee Hooker, Buddy Gay.