1692 by Frayle
„1692“
Die 2017 von Gwyn Strang und Sean Bilovecky in Cleveland gegründete Combo Frayle macht düsteren Doom. Der fließt durch Gitarren und langsames Schlagzeug schön vor sich hin. Gwyn liefert die mal gehauchten, mal düsteren und mal fordernden Vocals. Hell, klar. und mystisch.
Die realen Hexenprozesse von Salem 1692 bilden die Grundlage dieses Albums. In Neuengland waren dies die größten Prozesse in den neuen Kolonien. Gwyn Strang: “1692′, as the title of our album, references those who have been singled out and persecuted for their beliefs, We strive to create a safe haven. A place to be vulnerable amongst the chaos.”
Frayles erstes Album nach der EP „The White Witch“ klingt mit seinem wiegenliedartigen schweren, langsamen E-Gitarren düster und teilweise hypnotisch. Das langsame Schlagzeug tut sein übriges und die Stimme Gwyns liefern die beklemmende Atmosphäre. Doom vom Feinsten! Highlights auf Seite A: „1692“ und „Gods Of No Faith“. Düster, beklemmend.
„Burn“ und „Stab“ sind meine Highlights auf Seite B. Der Stil verwendet neben Doom auch Post Rock/Metal, Stoner Rock, Gothic Rock. Und mal wieder bringt Doom diese besondere Emotionalität mit sich.
Im Fazit beginne ich mit der LP selbst. Trotz der bedruckten Oberfläche klingt die LP gut, knisternde Geräusche trüben jedoch den Genuss in leisen Passagen etwas. Die LP ist sieht verdammt gut aus, besonders die Rückseite gefällt. Die Musik ist atmosphärisch, schwer, düster, aber für Metal nicht offensichtlich agressiv. Fast wie Wiegenlieder kommen sie daher. Gwyns Stimme schwebt über allem. Mal aggressiv, oder sanft, hauchend, klagend oder fordernd. Doom der besonderen Art.
Sean Bilovecky
Gwyn Strang
Eric Mzik
Pat Ginley
Ellliot Rosen
Die Fotos stammen alle von meiner LP. Die Rechte aller Motive, Logos, Texte und Schriften, die auf den Fotos zu sehen sind, liegen natürlich beim Rechteinhaber.