Derelicts by Carbon Based Lifeforms
Carbon Based Lifeforms
“Derelicts”
Electro, Downbeat, Acid, Ambient. CD, Remaster 2016 (2003)
Carbon Based Lifeforms (CBL) wurde 1996 von Johannes Hedberg und Daniel Segerstad in Göteborg, Schweden gegründet. Ihr Fokus liegt auf Ambient, Downbeat, Acid, Psybient.” “Derelicts” (was verlassen bedeuted), ist der siebte Output der Beiden. Interessant an “Derelicts” sind die in manchen Songs vorhandenen Spoken-Vocals von Ester Nannmark Neben relativ viel spacigen Tönen, hören wir auch Psybient Wer jetzt sagt, das die beiden keine Ausbunde an Dynamik sind, hat musikalisch betrachtet Recht. Wer das allerdings kritisiert, hat Ambient nicht verstanden. Ich spreche jetzt von der technischen Seite, Musikgeschmack ist natürlich nicht messbar. “Derelicts” lebt von der Atmosphäre und die ist zwar langsam aufbauend, aber nicht langweilig.
Wieder eine Schallplatte, die aufwendiger gestaltet wurde. Überhaupt ist das ganze Album sehr gut gestaltet Es gibt aber auch etwas negatives anzumerken: Beide Schallplatten waren stark verzogen und ich musste sie erst in den Flatten-It stecken. Jetzt sind sie gerade und kkingen gut.
Auf Seite A gefallen mir besonders der Song “Derelicts” mit seiner breiten epischen Basis und den spoken vocals. “Obsolet tochnology, derelict machines”. War denn die Schallplatte nicht auch schon weg vom Markt.? Für mich ein atmosphärischer Song. Richtig herausragend ist der Song “Nattväsen”, was soviel wie Kreaturen der Nacht bedeutet. Hier wird mit unterschiedlichen spoken vocal gespielt. Ein Mädchen verschwindet im Wald und wird nicht wieder gefunden. Die Keyboards und Synthesizer klingen wie die Musik aus einer Spieldose. Für mich der beste Track.
LP B bietet insgesamt mehr Psybient. Hier mag ich besonders den Song “780 Days” mit seiner organischen Basis. Ein guter Track.
Seite C ist wieder breiter angelegt. Hier kann ich keinen Song hervorheben, was aber nicht bedeutet Seite C sei nicht gut.Sie fügt sic ein, hat für mich aber weniger Strahlkraft.
“Less Aversion” baut sich langsam auf und verströmt eine positive Stimmung. Mit “Everwave” endet Seite D und das Album. Er hat ein spacige Ambiente und lässt “Derelicts” ruhig auslaufen.
“Derelicts” ist ein vielschichtiges Album., es jetzt nur in die Space-Ambient Ecke zu stellen, wird ihm nicht gerecht. Ich höre Electro, Space-Ambient, Downbeat und Psybient heraus. Die Fusion ist gelungen. Dieses Album speist sich aus allen Vorgängern und soll keine Neuheit sein. “Derelicts” ist ein atmosphärisch, dichtes Werk.
Die Fotos stammen alle von meiner LP. Die Rechte aller Motive, Logos, Texte und Schriften, die auf den Fotos zu sehen sind, liegen natürlich beim Rechteinhaber.
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©28.07.2026











