The Kingdom Field by Darkher

CD EP "The Kingdom Field" by Darkher. Frontcover

Darkher
“The Kingdom Field”
CD, EP, Repress 2022 (2014). Doom, Gothic, Rock.

2012 gründete Jayn Hanna „Darkher“ Wissenberg die Band Darkher zunächst als Solo-Project in Yorkshire, England. Die erste EP “Darkher” erschien bereits 2013 in kleiner Auflage. Dieser EP gelang es, in der Doom und Post-Rock Szene gut anzukommen. Nach dem Wechsel zu Prophecy Production erschien letztendlich 2014 die EP “The Kingdom Field”. Die Musik der Band (nicht mehr als Solo-Prject) ist gekennzeichnet durch schleppendes Doom Schlagzeug, akustische Gitarren, E-Gitarren und Weltschmerz Texte. Der leichte mystische Gesang von Jayn, gemischt mit schweren Klängen, erzeugt einen überzeugenen Atmospheric Doom.

CD EP "The Kingdom Field" by Darkher. CD

Die vier Songs sind langsamer und schleppender Doom. Schlagzeug und Gitarren schaffen einen schweren Untergrund, darüber schwebt die (verstehbare!) zerbrechliche, klagende Stimme von Jayn Hanna. “Ghost Tears” ist Doom, während ich das längere, ruhige “Hung” mehr im Dark Rock verorte. Ein sehr ätherischer Song. “Foregone” ist mit 07:14 der längste Song. Für mich das Herz der EP. Schwerer, dunkler Doom. Hier ist der Gesang fordernt, wenngleich immer noch hell. “The Kingdom Field” beginnt auch mit akustischer Gitarre. Der Anfang hat etwas pastorales an sich. Klingt nach Friedhoff, sehr sanft und fließend. Und hier ist die EP auch schon zu Ende. Schade, ich hätte gerne mehr davon. Inzwischen sind zwei Alben erschienen, die natürlich eine eigene Review bekommen.

CD EP "The Kingdom Field" by Darkher. Backcover

Ätherischer Doom, Post- und Darkrock. Mystischer Gesang. Das alles schafft eine atmosphärische Stimmung. Der Sound ist sauber aufgenommen und diese EP klingt fantastisch.

Was denke ich wirklich?

Wunderbarer Doom, pathetisch schön, kitschig, langsam und ruhig vorgetragen. Wunderbar verstehbare Stimme, hell, zerbrechlich, fragil und bei Bedarf kräftig schön, fordernt. Hier ist alles auf die Stimmung ausgerichtet. Und es gibt zwar viel Hall auf der EP, aber die Musik und der Gesang ersaufen nicht darin. Klare Empfehlung.

E-Guitar, Guitar, Vocals – Jayn Hanna Wissenberg
E-Bass, E-Guitar – Martin T. Wissenberg
Drums – Shaun Taylor-Steels

Die Fotos stammen alle von meiner CD/EP. Die Rechte aller Motive, Logos, Texte und Schriften, die auf den Fotos zu sehen sind, liegen natürlich beim Rechteinhaber.

No AI was used in the making of this Review.
©22.04.2026