The Prog-Thief

Snowtorch by Phideaux

CD-EP Snowtorch von Phideaux. Schwarz, Rechts oben die Sonne.

Phideaux Snowtorch, für manche ein Lückenfüller zum letzten Album der Quadrologie, Infernal. The Great Leap, Doomsday Afternoon, Number 7 und 2018 endlich Infernal. Was ist in den 9 Jahren zwischen Number 7 und Infernal passiert? Ach ja, die EP Snowtorch erschien 2011. Zwar mit 44:44 schon fast ausgewachsen, für mich dennoch mit 4 Songs eine EP und thematisch passen sie zur Quadrologie. Manche empfinden sie als lahmen Aufguss oder als Resteverwertung, manche kritisierten gar Phideaux habe seine Inspiration mit Snowtorch verloren. Dann hören wir mal wieder rein, die Hülle zeigt deutliche Gebrauchsspuren. Was eigentlich doch ein gutes Zeichen ist. Innen leider mit rausgerissenen Preisschild, wer macht innen ein Preisschild ran???

CD Innenseite Snowtorch von Phideaux

Der erste Song ist gleich 19:43 lang und gliedert sich in 4 Parts, Star of Light, Retrograde,  Fox on the Rocks und Celestine. beginnt ruhig mit viel Gesang. Und wieder, typisch für Phideaux, fliest der Text in wunderbarer Melodik. Ich spreche nur vom Text! Gemeinsam mit der Musik ist das richtig gut. Kritisiert wird die Grundstruktur, sie sei zu ähnlich in sich selbst und wenig überraschend. Die Kritik greift meiner Meinung nach zu kurz, denn sie bezieht sich auf Alben von Phideaux, die keine innere Stringenz der Songs zueinander haben. Chupacabras, Fiendish oder 313 sind keine Konzeptalben wie Doomsday Afternoon oder Number 7. Ich vergleiche Snowtorch lieber mit der Quadrologie, zu der sie thematisch passt und gehört. Aus diesem Blickwinkel ist Snowtorch nicht langweilig und bestimmt nicht uninspiriert, im Gegenteil, sie ergänzt es, rundet es ab.

Inlay CD Snowtorch von Phideaux mit allen Texten
 

Mein Fazit ist ganz klar nicht objektiv. Ich halte Snowtorch für ein weiteres „geniales“ Album von Phideaux und seinen Musikern. Und das sind viele! Es ist thematisch sehr ähnlich und wirkt dadurch wie aus einem Guss. Es gibt ruhige Passagen, leichtes frickeln in den instrumentalen Parts, epische Passagen und guten Gesang. Empfohlen!

Phideaux Xavier: Acoustic Guitar, Piano, Vocals
Matthew Kennedy: Bass Guitar
Stefanie Fife: Cello
Rich Hutschins: Drums
Gabriel Moffat: E-Guitar, Producer
Chris Bleth: Flute, Soprano Saxophone
Johnny Unicorn: Keyboards, Saxophone, Vocals
Mark Sherkus: Keyboards, Piano
Molly Ruttan: Percussion, Vocals
Ariel Farber: Violin, Vocals
Linda Ruttan Moldawsky: Vocals
Valerie Gracious: Vocals

CD von Phideaux Xavier, Snowtorch

Die Fotos stammen alle von meiner CD. Die Rechte aller Motive, Logos, Texte und Schriften, die auf den Fotos zu sehen sind, liegen natürlich beim Rechteinhaber.

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J. Specht
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