Voyage 34 by Porcupine Tree
Porcupine Tree
“Voyage 34”
CD, Digipack, Reissue, Remaster 2022.
Compilation. Phase I – Phase II (1992). Phase III – Phase IV (1993).
Downbeat, Ambient, Psychedelic.
1992/93 war Porcupine Tree noch ein Solo Projekt von Steven Wilson und Steven immer noch in der Findungsphase. Voyage 34 klingt nicht nach dem, was wir mit Porcupine Tree verbinden und doch ist es ein Teil der Evolution von PT/SW. Zum Album. Kaum eine andere Droge hat die Musik des 20. Jahrhunderts so beeinflusst, wie LSD. Es geht schlicht um “Brians” 34. LSD Trip. Steven Wilson versucht hier instrumentalen Progressive Rock mit Ambient und Psychedelic zu fusionieren. Zwischendurch sprechen verschiedene in die Musik integrierte Menschen. Der Remaster von 2022 beinhaltet die zwei Song der ersten EP von 1992 und die zwei Songs der zweiten EP von 1993.
Steven Wilson über Voyage 34:
„Bei Voyage 34 ging es im Kern um ein Genre-Experiment. … Anfang der Neunziger erlebte Ambient-Musik einen regelrechten Boom – eine Verschmelzung von elektronischer Musik und Techno mit der Philosophie von Künstlern wie Brian Eno und Tangerine Dream. Ich sah darin eine interessante Chance, etwas zu schaffen, das Progressive Rock und Psychedelic in diese Mischung einfließen lässt. Voyage 34 … war ein einmaliges Experiment in einem bestimmten Genre, von dem ich wusste, dass ich mich nicht lange damit beschäftigen würde.“
Der Remaster beinhaltet beide EPs und ist, wie immer bei Steven Wilson, in hoher soundtechnischer Qualität. Die Meinungen gehen wie immer verschiedene Wege. Von Drogenverherrlichung (was nicht stimmt) über langweiliger Pink Floyd Gitarren Riff (Phase I, ist was dran, aber langweilig?) bis zu nicht konsequent genug umgesetzt im Bezug auf die negativen Seiten des Trips. Und da ist etwas dran. Phase III und IV plätschern wiederholungslastig dahin. Dazu muss aber auch gesagt werden, das bei “Phase IV – A New Civilisation” zum ersten Mal das spätere Bandmitglied Richard Barbieri am Synthesizer sitzt und es die unveränderte Originalversion ist. Bei “Phase III – Astralasia Dreamstate” hat der Remix mit Swordfish einen zusätzlichen Producer. So schwanken wir zwischen interessanten Phase Iund Phase II und den monotoneren Phase III und IV. Dabei bringt es die CD auf 70 Minuten Spielzeit.
Fazit: Teils gelungene Fusion von “Progressive Rock” und Psychedelic. Klingt nach Downbeat und Ambient. Das psychedelische ergibt sich aus dem Thema LSD Trip Nummer 34 und den gesprochenen Anteilen. Ich sehe Progressive Rock eher in den Gitarren Parts und manchen Übergängen. Für Leute, die Ambient (wie ich) mögen und keine intellektuellen Verenkungen wünschen. Das macht Ambient aus.
Was denke ich wirklich:
Leider wird der gute Anfang mit Phase I & II in Phase III & IV nicht fortgesetzt. Auch hätte ich mir die negativen Seiten des Trips besser und dunkler umgesetzt gewünscht. Stattdessen fallen wir in Monotonie. Hier hat SW das musikalische Potenzial nicht ausgreizt. Dennoch höre ich es mir als Ambient Album gerne an. Es geht mir um die Bandbreite der musikalischen Entwicklung von Porcupine Tree und Steven Wilson. Es war ein Experiment von SW und als solches betrachte ich es auch.
Performed and Produced by Steven Wilson
Synthesizer by Richard Barbieri (Phase IV)
Remix, Additional Production by – Swordfish (Phase III)
On The Sunday Of Life 1992
Voyage 34 1992/93 (2022)
Up The Downstair 1993 (2021)
The Sky Moves Sideways 1995 (2021)
Signify 1996
Coma Divine (Live) 1997
Stupid Dream 1999
Lightbulb Sun 2000
Recordings 2001
In Absentia 2002
Deadwing 2005
Fear Of A Blank Planet 2007
Nil Recurring 2007
Anesthetize – Live In Tilburg 2008
We Lost The Skyline Live 2008
The Incident 2009
Octane Twisted Live 2012
Closure/Continuation 2022
Closure/Continuation Live 2023
Die Fotos stammen alle von meiner CD. Die Rechte aller Motive, Logos, Texte und Schriften, die auf den Fotos zu sehen sind, liegen natürlich beim Rechteinhaber.
No AI was used in the making of this Review.
©27.03.2026




